Liebe Unterstützer*innen und Freund*innen des Medibüro Berlin,

Das Medibüro Berlin – Netzwerk für das Recht auf Gesundheitsversorgung aller Migrant*innen bittet dringend um Spenden! … damit wir weiterhin Migrant*innen, die keinen rechtlichen Aufenthaltsstatus haben und/oder ohne Krankenversicherung in Berlin leben, anonyme und kostenlose Behandlung durch medizinisches Fachpersonal vermitteln können.

NEUES Spendenkonto:
Gesundheit für alle Berlin e.V.
GLS Bank
IBAN: DE 17 4306 0967 1217 7292 00

Ihre / Deine Spende ist steuerlich absetzbar. Wir stellen über den Verein Gesundheit für alle Berlin e.V. Spendenquittungen aus.

Die Zusendung der Spendenbescheinigung erfolgt per Post; dafür benötigen wir die Adresse der*des Spender*in. Am besten ist es, wenn die Adresse direkt im Verwendungszweck des Überweisungsformulars angegeben wird.

+++ Langfassung +++

Liebe Unterstützer*innen und Freund*innen des Medibüro Berlin, liebe Spender*innen,

nicht einmal ein halbes Jahr ist es her, dass wir mit dem letzten Spendenaufruf im Frühjahr 2017 um die Weiterführung unserer Arbeit kämpfen mussten.

In diesem halben Jahr ist es uns gelungen mit der finanziellen Unterstützung von Spender*innen, dringend notwendige medizinische Behandlungen wie Operationen, Medikamente und Hilfsmittel zu bezahlen. Da nur etwa ein Prozent unserer Ausgaben in Büromittel fließen, kann der Rest des Spendenaufkommens ausschließlich in die Finanzierung von Diagnostik und Therapie für Migrant*innen fließen, die von der gesetzlichen Gesundheitsversorgung in Deutschland ausgeschlossen sind. Dies betrifft vor allem Menschen ohne Aufenthaltsstatus und Migrant*innen ohne Krankenversicherung. Nur wenn wir frühzeitig mit dem Auftreten von Symptomen dafür sorgen können, dass die Menschen in eine gesundheitliche Versorgung durch unser Netzwerk aus Ärzt*innen, Therapeut*innen und kooperierenden Krankenhäusern kommen, lassen sich schwerwiegende Komplikationen wie lebensbedrohliche Zustände und Chronifizierung von Krankheiten vermeiden.

In den letzten Monaten sind wir vermehrt mit unseren Unterstützer*innen in Kontakt getreten, die für uns beispielsweise Solipartys organisiert, Teile ihrer Veranstaltungseinnahmen gespendet oder kostenfrei Anzeigen geschaltet haben. Auf die Finanzierung aus staatlichen Quellen verzichten wir dabei bewusst, um eine „Zwischenlösung“ wie das Medibüro nicht zu institutionalisieren und weiterhin glaubhaft die gleiche Gesundheitsversorgung für alle zu fordern.

Leider haben sich unsere Ausgaben in den letzten fünf Jahren durch das Hinzukommen komplexer Behandlungen verdoppelt, obwohl es keine Änderung in der Unterstützungspraxis gab. Angesichts dieser finanziellen Herausforderung schaffen wir es bisher nicht im ausreichenden Maße neue Unterstützer*innen für unsere Arbeit zu gewinnen.

Deshalb bitten wir Sie und Euch nun erneut um Ihre finanzielle Unterstützung, damit wir unsere Arbeit fortsetzen können und in der Lage sind notwendige – momentan aufgeschobene – Behandlungen zu finanzieren.